Gestaltungsplan Seezelg

Tourismus- und Freizeitzone am See

Für das Gebiet Seezelg besteht ein rechtlich verbindlicher Gestaltungsplan aus dem Jahr 2001. Dieser sieht für das Areal eine intensive Erholungs- und Freizeitnutzung mit verschiedenen Sport- und Freizeitstätten vor, kombiniert mit Freiflächen. Diese werden zurzeit landwirtschaftlich in extensiver Weise genutzt. Der Gestaltungsplan beinhaltet westlich des Freibades Kreuzlingen, angrenzend an die Bahnlinie, ein genehmigtes Baufeld für Bauten, die einem grösseren Personenkreis zu touristischen und Freizeitzwecken dienen. Auf diesem soll das Reka-Feriendorf Thurgau-Bodensee realisiert werden. Der Gestaltungsplan bestimmt dabei ausdrücklich, dass der Uferbereich grossräumig frei gehalten und der Öffentlichkeit zugänglich bleiben muss. Darüber hinaus enthält der Gestaltungsplan weitere Zielsetzungen:

  • Schaffen von differenzierten, ruhigen und attraktiven Freiräumen
  • Grünkonzept mit ökologischen Verbesserungen der heute landwirtschaftlich genutzten Flächen inkl. Neupflanzungen mit einheimischen Hochstämmen
  • Weitverzweigtes Fuss- und Wanderwegnetz übers ganze Planungsgebiet
  • Verkehrsmässige Erschliessung am Rande der Sport- und Erholungsstätten

Die Stadt Kreuzlingen sieht vor, den Gestaltungsplan aus dem Jahr 2001 zu überarbeiten und den Nutzungen anzupassen. Die wesentlichen Anpassungsziele sind:

  • Ermöglichung Bau einer Tennishalle im Bereich der aktuellen Tennisplätze
  • Ermöglichung Bau von zusätzlichen Sportplätzen / Neuanordung von Sportplätzen nördlich und östlich des Freibades
  • Ermöglichung Bau eines Reka-Feriendorfes auf dem rechtskräftigen, im aktuellen Plan vorgesehenen Baufeld unter geringfügiger Anpassung des Perimeters
  • Ermöglichung Bau einer Tennishalle
  • Ermöglichung Bau eines Parkhauses
  • Ermöglichung Bau von Fussball- / Sportplätzen

Planungsziele:

  • Grossräumige Freihaltung des Uferbereiches
  • Beschränkter Baubereiche für Hochbauten
  • Klares Grünkonzept
  • Verkehrsmässige Erschliessung am Rande der Sport- und Erholungsstätten
  • Weitverzweigtes Fuss- und Wanderwegnetz übers ganze Planungsgebiet
  • Ökologische Verbesserungen der landwirtschaftlich genutzten Flächen
  • Neupflanzungen mit einheimischen Hochstämmen (Vernetzung)
  • Zugang der Öffentlichkeit zum Seeufer
  • Schaffen von differenzierten, ruhigen und attraktiven Freiräumen
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